Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums erklärt der Kölner CDU-Vorsitzende Bernd Petelkau: „Das Grundgesetz hat gerade für die Kölner CDU eine besondere Bedeutung. Die dort festgeschriebenen Grundrechte stehen in der Tradition der Kölner Leitsätze, die die Basis für die Gründung der CDU im Jahr 1945 bildeten.“ In den vergangenen 70 Jahren habe die Verfassung nichts von ihrer normativen Strahlkraft verloren. „Der Blick zurück zeigt uns aber auch, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und das Engagement jedes einzelnen Bürgers braucht“, so Petelkau.

Weiterhin betont er, dass das Grundgesetz bis heute das lebendige Fundament unserer Gesellschaft sei: „Die Väter und Mütter der Verfassung haben parteipolitische Grenzen überwunden und wichtige Lehren aus der Vergangenheit gezogen. Heute ist es an uns, das Grundgesetz als Grundlage unsere Demokratie jeden Tag aufs Neue mit Leben zu füllen und zu verteidigen.“

Hintergrund:

Die CDU wurde an unterschiedlichen Orten in Deutschland nahezu gleichzeitig gegründet. Von zentraler Bedeutung in diesem Prozess war die Arbeit an den „Kölner Leitsätzen“, die am 17. Juni 1945 begann. Diese bildeten die Grundlage für die Programme der neuen Partei im Rheinland und in Westfalen. Das Fundament des Deutschen Grundgesetzes, nämlich die unantastbare Würde des Menschen, wird in diesem Kölner Parteiprogramm vorweggenommen. Geprägt von den Erfahrungen der NS-Diktatur stehen außerdem zentrale Grundrechte wie Meinungs-, Religions-, Vereins-, Kultur- und Versammlungsfreiheit oder das Recht auf Eigentum im Mittelpunkt der Kölner Leitsätze.

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