Bernd Petelkau: Die Entscheidung der Intendantin ist fatal.

Die Intendantin der Ruhrtriennale hat die Band „Young Fathers“ erneut zum Festival eingeladen. Die Musiker waren ursprünglich ausgeladen worden, weil sie sich nicht von der antisemitischen BDS-Bewegung distanzieren wollten, die zum Boykott Israels aufruft. Dazu erklärt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Bernd Petelkau:

„Künstlerische Freiheit darf nicht als Deckmantel für politische Diskriminierung missbraucht werden. Die Band „Young Fathers“ erneut zur Ruhrtriennale einzuladen ist eine fatale Entscheidung und ein problematisches Zeichen. Wir als CDU-Fraktion in Nordrhein- Westfalen stellen uns entschieden gegen jede Form von Diskriminierung. In der vergangenen Woche haben wir einen Antrag zur Einsetzung eines Antisemitismusbeauftragten beschlossen, weil wir Antisemitismus, egal in welcher Form, nicht hinnehmen, sondern bekämpfen werden.

Deswegen sind wir der Ansicht, dass eine politische Band, die den Boykott Israels fordert auf diesem renommierten Festival in Nordrhein-Westfalen auf keinen Fall auftreten sollte."

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